28. März 2026

B2B-Akquise in der Schweiz: Neugründungen identifizieren, bevor es Ihre Konkurrenz tut

B2B-Akquise in der Schweiz

Letzte Aktualisierung: März 2026

An jedem Werktag werden zwischen 200 und 300 neue Unternehmen ins Schweizer Handelsregister eingetragen. Für B2B-Vertriebsteams stellt jeder Eintrag eine Chance dar: Ein Gründer, der soeben eine Firma ins Leben gerufen hat, braucht Lieferanten, Dienstleister und Partner. Das Problem? Die meisten Verkäufer erfahren von diesen Unternehmen erst Wochen — manchmal Monate — nach der Gründung, wenn die Konkurrenz längst Kontakt aufgenommen hat.

Dieser Leitfaden zeigt, welche Methoden, Datenquellen und Werkzeuge für eine wirksame B2B-Akquise in der Schweiz zur Verfügung stehen — mit besonderem Fokus auf die Nutzung des Handelsregisters und des SHAB als Quelle qualifizierter Leads.

Warum die Schweiz ein besonderer B2B-Markt ist

Die B2B-Neukundengewinnung in der Schweiz folgt anderen Regeln als in Deutschland, Österreich oder im angelsächsischen Raum. Drei Besonderheiten beeinflussen die Akquise direkt.

Ein Markt, fragmentiert durch Sprachen und Kantone

Die Schweiz hat vier Landessprachen und 26 Kantone, jeder mit seinem eigenen Handelsregisteramt. Ein Interessent in Zürich erwartet eine andere Ansprache als einer in Genf — andere Sprache, anderer Ton, andere kulturelle Referenzen. Die Deutschschweiz macht rund 65 % aller Neueintragungen im Handelsregister aus und bildet damit das grösste Potenzial für die systematische Neukundengewinnung.

Ein zentralisiertes, öffentliches Handelsregister

Im Gegensatz zu vielen europäischen Ländern macht die Schweiz sämtliche Handelsregistereinträge über das Schweizerische Handelsamtsblatt (SHAB) öffentlich zugänglich. Diese tägliche Publikation umfasst Neugründungen, Mutationen (Adress-, Geschäftsführungs- oder Kapitaländerungen) und Löschungen. Für die B2B-Akquise ist das eine Goldgrube — und dennoch wird sie von den meisten Vertriebsteams kaum genutzt.

Ein dichtes KMU-Netzwerk

Die Schweizer Wirtschaft besteht zu über 99 % aus KMU. Diese Unternehmen suchen in den ersten Wochen nach ihrer Gründung aktiv nach Lieferanten: Buchhaltung, Versicherungen, IT-Lösungen, Büroausstattung, Rechtsberatung, Marketing. Genau in diesem Zeitfenster ist die Kontaktaufnahme am erfolgversprechendsten.

Datenquellen für die B2B-Akquise in der Schweiz

Bevor man akquiriert, muss man wissen, wo man die richtigen Kontakte findet. Hier sind die wichtigsten Quellen für Schweizer Firmendaten — mit ihren Stärken und Grenzen.

Zefix und das eidgenössische Handelsregister

Zefix (Zentraler Firmenindex) ist das zentrale Firmenverzeichnis des Eidgenössischen Amts für das Handelsregister (EHRA). Damit kann jedes in der Schweiz eingetragene Unternehmen nach Name, UID-Nummer (Unternehmens-Identifikationsnummer) oder Kanton gesucht werden. Die Daten umfassen Firma, Sitz, Rechtsform, Zweck und zeichnungsberechtigte Personen.

Der Vorteil von Zefix ist die Vollständigkeit und Zuverlässigkeit — die Daten stammen direkt von den kantonalen Handelsregisterämtern. Die Einschränkung: Zefix liefert weder Telefonnummern noch E-Mail-Adressen oder eine standardisierte Branchenklassifikation. Die Daten müssen auf anderem Weg angereichert werden.

Das SHAB: Der tägliche Strom neuer Unternehmen

Das Schweizerische Handelsamtsblatt (SHAB) publiziert an jedem Werktag sämtliche Neueintragungen, Mutationen und Löschungen aus den Handelsregistern aller Kantone. Es ist die umfassendste und aktuellste Quelle, um neue Firmengründungen in der Schweiz zu identifizieren.

Für jede Neueintragung veröffentlicht das SHAB die Firma, den Sitz, die Rechtsform, den statutarischen Zweck (Beschreibung der Geschäftstätigkeit), das Stammkapital sowie die Namen der Gründer oder Verwaltungsräte. Der Unternehmenszweck ist für die Akquise besonders wertvoll: Er beschreibt die Tätigkeit des Unternehmens im Detail und ermöglicht eine Einschätzung, ob es zur eigenen Zielgruppe passt.

NOGA-Codes: Unternehmen nach Branche klassifizieren

Die NOGA (Nomenclature Générale des Activités Économiques) ist das Klassifikationssystem für Wirtschaftstätigkeiten des Bundesamts für Statistik (BFS). Jedem Unternehmen in der Schweiz wird mindestens ein NOGA-Code zugeordnet, der seine Haupttätigkeit beschreibt.

Die NOGA-Klassifikation ist hierarchisch aufgebaut: Abschnitte (A bis U), Abteilungen (2-Steller), Gruppen (3-Steller), Klassen (4-Steller) und Unterklassen (5- oder 6-Steller). Zum Beispiel steht der Code 62 für «Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie» und der Code 69 für «Rechts- und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung».

Der Nutzen für die Akquise liegt auf der Hand: Wer Neugründungen nach NOGA-Code filtert, erhält nur die Einträge aus den Branchen, die zur eigenen Zielgruppe passen. Ein Anbieter von Buchhaltungssoftware konzentriert sich auf die Codes 69 (Steuerberatung) und 70 (Unternehmensberatung), während ein Medizintechnik-Lieferant die Codes 86 (Gesundheitswesen) im Blick hat.

Hinweis: Die Schweiz hat die NOGA 2025 eingeführt — eine Aktualisierung der NOGA 2008 mit neuen Unterklassen und besserer Granularität. Beide Versionen werden derzeit parallel verwendet.

Firmenverzeichnisse und Drittanbieter-Datenbanken

Verschiedene Anbieter stellen Schweizer Firmendatenbanken zur Verfügung: Moneyhouse, local.ch, Kompass, Shabex, Infobel, Help.ch und andere. Diese Verzeichnisse bieten ergänzende Informationen wie Telefonnummer, Website und teilweise geschätzten Umsatz oder Mitarbeiterzahl.

Die grösste Einschränkung für die Akquise bei Neugründungen ist die zeitliche Verzögerung: Diese Datenbanken werden periodisch aktualisiert, nicht in Echtzeit. Ein heute gegründetes Unternehmen taucht in diesen Verzeichnissen erst Tage bis Wochen später auf.

Akquise-Kanäle, die in der Schweiz funktionieren

Cold E-Mail: Wirksam, aber reguliert

Der Versand unaufgeforderter geschäftlicher E-Mails ist in der Schweiz im B2B-Bereich grundsätzlich erlaubt, sofern das neue Datenschutzgesetz (nDSG, in Kraft seit 1. September 2023) eingehalten wird und eine klare Abmeldemöglichkeit besteht. Cold E-Mail bleibt der Kanal mit dem besten Kosten-Volumen-Verhältnis, um Interessenten in den Tagen nach ihrer Firmengründung zu erreichen.

Drei Faktoren sind entscheidend: eine präzise Zielgruppenauswahl (das richtige Unternehmen, in der richtigen Branche, zum richtigen Zeitpunkt), eine glaubwürdige Personalisierung (Bezug zur Tätigkeit des Interessenten, keine Standardnachricht) und ein optimales Timing (in den ersten Wochen nach der Gründung, wenn die Bedürfnisse am konkretesten sind).

LinkedIn und Social Selling

LinkedIn ist in der Schweiz das dominierende berufliche Netzwerk, mit besonders hoher Durchdringung in den städtischen Zentren (Zürich, Genf, Basel, Bern, Lausanne). Für die B2B-Akquise ermöglicht der LinkedIn Sales Navigator eine gezielte Ansprache von Entscheidungsträgern nach Funktion, Branche, Unternehmensgrösse und Standort.

Der effektivste Ansatz kombiniert LinkedIn mit Handelsregisterdaten: Neugründungen über das SHAB identifizieren, dann die Gründer auf LinkedIn finden und personalisiert kontaktieren. Diese Methode ist langsamer als Cold E-Mail, erzielt aber in der Regel eine höhere Antwortrate.

Telefonakquise

Telefonische Kaltakquise unterliegt in der Schweiz Einschränkungen. Werbeanrufe sind bei nicht im Telefonbuch eingetragenen Nummern oder bei mit Stern (*) gekennzeichneten Einträgen untersagt. Im B2B-Bereich sind Anrufe zulässig, wenn die Nummer öffentlich zugänglich ist (Telefonbuch, Firmenwebsite) und der Anruf einen beruflichen Bezug hat.

Die Telefonakquise ist vor allem als Ergänzung nach einer ersten Kontaktaufnahme per E-Mail oder LinkedIn wirksam, weniger als Erstkontakt.

Fachmessen und Branchenevents

Die Schweiz beheimatet zahlreiche B2B-Branchenmessen: EPFL Forum, Salon des Inventions in Genf, Swiss Medtech Expo, Swissbau und weitere. Diese Veranstaltungen ermöglichen den persönlichen Kontakt, lösen aber das Timing-Problem nicht — frisch gegründete Unternehmen sind in diesen Netzwerken noch nicht präsent.

Die Strategie des Erstkontakts: Warum Neugründungen die besten Leads sind

Die Gründung eines Unternehmens ist ein sogenanntes Kaufsignal (Buying Signal). Ein Unternehmen, das soeben ins Handelsregister eingetragen wurde, hat konkrete und unmittelbare Bedürfnisse. Je nach Branche können das sein: Treuhand- und Buchhaltungsdienstleistungen, Betriebsversicherungen (Haftpflicht, Unfall, Erwerbsausfall), IT-Lösungen (Hosting, E-Mail, Geschäftssoftware), Büroeinrichtung und Raumgestaltung, Marketing-Dienstleistungen und Webdesign oder Bank- und Finanzierungslösungen.

Das Timing ist entscheidend. Eine Studie der Harvard Business Review zeigt, dass Unternehmen, die einen Interessenten innerhalb von 5 Minuten nach Interessensbekundung kontaktieren, 21-mal häufiger eine Qualifizierung erreichen. Im Kontext von Neugründungen ist das Zeitfenster grösser — einige Tage bis wenige Wochen — aber das Prinzip gilt: Wer als Erster Kontakt aufnimmt, hat einen erheblichen Vorteil.

In der Praxis bedeutet das: Wer das SHAB manuell durchsucht (jeden Tag die Publikationen sichtet) oder darauf wartet, dass Firmenverzeichnisse aktualisiert werden, ist zu langsam. Um tatsächlich als Erster eine Neugründung in der eigenen Zielbranche zu kontaktieren, muss diese Überwachung automatisiert werden.

Wie Sie die Überwachung neuer Schweizer Firmengründungen automatisieren

Der manuelle Ansatz: Tägliches Durchsuchen des SHAB

Die einfachste Methode ist, täglich die SHAB-Publikationen auf der offiziellen Website (shab.ch) oder über Aggregatoren wie Shabex einzusehen. Dabei kann nach Kanton und Publikationstyp (nur Neueintragungen) gefiltert werden. Dieser Ansatz funktioniert bei kleinem Volumen, hat aber zwei wesentliche Nachteile: Er ist zeitaufwändig (über 200 Einträge pro Tag durchsehen, um die relevanten zu finden) und erlaubt keine Filterung nach Branche.

Der halbautomatisierte Ansatz: Google Alerts und RSS-Feeds

Einige Dienste bieten E-Mail-Benachrichtigungen oder RSS-Feeds zu neuen SHAB-Publikationen an. Das ist eine Verbesserung gegenüber der manuellen Suche, aber die Filtermöglichkeiten bleiben begrenzt: Man erhält alle Einträge eines bestimmten Kantons, ohne Branchendifferenzierung. Für eine Treuhandgesellschaft, die sich nur für neue GmbHs im Kanton Zürich interessiert, mag das genügen. Für ein Unternehmen, das eine bestimmte Branche schweizweit verfolgt, ist das Rauschen zu hoch.

Der automatisierte Ansatz: Überwachung nach NOGA-Code und Kanton

Die effektivste Lösung verknüpft Handelsregisterdaten mit der NOGA-Klassifikation, um ausschliesslich jene Neugründungen zu erhalten, die zur eigenen Zielgruppe passen. Genau das bietet Zenyio: Sie wählen die NOGA-Codes (Wirtschaftszweige) und Kantone aus, die Sie interessieren, und erhalten automatisch eine Benachrichtigung, sobald ein neues Unternehmen, das Ihren Kriterien entspricht, im Handelsregister eingetragen wird.

Dieser Ansatz verwandelt die Akquise von einer reaktiven Tätigkeit («Ich suche Interessenten») in einen kontinuierlichen Strom qualifizierter Leads («Die Interessenten kommen zu mir — gefiltert nach Branche und Geographie»). Die Zeitersparnis ist beträchtlich: Statt 30 Minuten pro Tag mit dem Durchforsten des SHAB zu verbringen, erhalten Sie nur die relevanten Einträge — mit Firmenname, Geschäftstätigkeit, Kanton und Gründerangaben.

Den Akquise-Datensatz aus dem Handelsregister aufbauen

Sind die neuen Unternehmen identifiziert, müssen die Daten angereichert werden, um den Kontakt herzustellen. Hier ein vierstufiger Akquise-Workflow.

Schritt 1: Identifikation

Neue Unternehmen erkennen, die zur Zielgruppe passen — nach Wirtschaftszweig (NOGA-Code) und Geographie (Kanton). Dieser Schritt erfolgt entweder manuell (SHAB-Recherche) oder automatisiert (Zenyio-Alerts oder vergleichbare Lösung).

Schritt 2: Qualifikation

Prüfen, ob das Unternehmen tatsächlich zur Zielgruppe passt, indem man den statutarischen Zweck liest (verfügbar in der SHAB-Publikation). Der Zweck beschreibt die Geschäftstätigkeit im Detail und hilft, falsche Treffer auszuschliessen — beispielsweise eine Finanzholding unter «Finanzdienstleistungen», die keinen Bedarf an Buchhaltungssoftware hat.

Schritt 3: Datenanreicherung

Kontaktdaten ermitteln: Telefonnummer (über local.ch, Google Maps oder die Firmenwebsite), E-Mail-Adresse (über die Firmenwebsite oder Anreicherungswerkzeuge wie Hunter.io, Dropcontact oder Apollo) und LinkedIn-Profil der Gründer (über die Suche nach den im Handelsregister eingetragenen Personen).

Schritt 4: Kontaktaufnahme

Das Unternehmen in den ersten Tagen nach der Gründung kontaktieren — über den für die Branche geeignetsten Kanal (E-Mail, LinkedIn, Telefon). Die Nachricht muss personalisiert sein: Branche, Kanton und die Tatsache erwähnen, dass das Unternehmen gerade gegründet wurde. Standardnachrichten («Ich kontaktiere Sie, weil unsere Lösung Sie interessieren könnte») erzielen eine deutlich niedrigere Antwortrate als Nachrichten, die Kenntnis des Kontexts zeigen.

Wichtige Zahlen: Firmengründungen in der Schweiz

Um den Akquise-Aufwand richtig einzuschätzen, hier einige Eckdaten zu den Gründungszahlen in der Schweiz.

Das Schweizer Handelsregister verzeichnet zwischen 200 und 300 Neueintragungen pro Werktag, was rund 50'000 bis 70'000 pro Jahr entspricht. Der Kanton Zürich weist das grösste Volumen an Neueintragungen auf, gefolgt von Waadt, Genf, Bern und Aargau. Die häufigsten Rechtsformen bei Neugründungen sind Einzelunternehmen, GmbH und AG. Zu den am stärksten vertretenen Branchen bei Neugründungen zählen Beratung und Unternehmensdienstleistungen, Detailhandel, Bauwesen, Immobilien, Gastronomie und Informationstechnologie.

Diese Zahlen zeigen, dass selbst in Nischenbranchen das Gründungsvolumen ausreicht, um eine kontinuierliche Akquise-Pipeline zu speisen — vorausgesetzt, man überwacht die richtigen Quellen und filtert effektiv.

Compliance und Best Practices

Das nDSG und die DSGVO

Seit dem 1. September 2023 regelt das neue Datenschutzgesetz (nDSG) die Verarbeitung personenbezogener Daten in der Schweiz. Für die B2B-Akquise sind folgende Punkte wesentlich: Die Daten des Handelsregisters sind öffentlich und deren Verwendung zu geschäftlichen Zwecken ist zulässig. Der Versand geschäftlicher E-Mails im B2B-Bereich ist erlaubt, aber jede E-Mail muss einen funktionierenden Abmeldelink enthalten. Die Daten der Interessenten müssen nach den Grundsätzen der Verhältnismässigkeit und Transparenz verarbeitet werden.

Wenn Sie auch Unternehmen in der EU/im EWR ansprechen oder Daten von EU-Bürgern verarbeiten, gilt ergänzend die DSGVO.

Best Practices für die Akquise in der Schweiz

Die Schweizer Geschäftskultur schätzt Diskretion, Professionalität und Respekt vor der Zeit des Gegenübers. Einige Grundsätze: Sprechen Sie den Interessenten in seiner Sprache an (Deutsch für die Deutschschweiz, Französisch für die Romandie, Italienisch für das Tessin). Vermeiden Sie aggressive Nachfassaktionen (maximal 2 bis 3 Follow-ups). Personalisieren Sie Ihre Ansprache, indem Sie zeigen, dass Sie den Kontext des Interessenten verstehen. Bevorzugen Sie die Sie-Form und einen professionellen Ton, auch bei einem Erstkontakt per E-Mail.

Zusammenfassung: Die Schritte einer wirksamen B2B-Akquise in der Schweiz

Die B2B-Akquise in der Schweiz beruht auf einem einfachen Prinzip: Die öffentlichen Daten des Handelsregisters nutzen, um Neugründungen vor der Konkurrenz zu identifizieren, nach Branche und Geographie zu qualifizieren, die Kontaktdaten anzureichern und in den ersten Tagen nach der Gründung personalisiert anzusprechen.

Die Werkzeuge, um jeden Schritt dieses Prozesses zu automatisieren, sind vorhanden. Zenyio vereint die Überwachung des SHAB, die Klassifikation nach NOGA-Codes, die Filterung nach Kanton und die tägliche Lieferung der Neugründungen, die Ihrer Zielgruppe entsprechen — in einem einzigen Tool.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Unternehmen werden pro Tag in der Schweiz gegründet?

Durchschnittlich werden an jedem Werktag zwischen 200 und 300 neue Unternehmen ins Schweizer Handelsregister eingetragen. Die Zahl schwankt je nach Jahreszeit und Wirtschaftslage.

Wie kann ich auf die Neueintragungen im Schweizer Handelsregister zugreifen?

Neueintragungen werden täglich im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) veröffentlicht. Sie sind kostenlos auf shab.ch und über Zefix (zefix.ch) für Einzelabfragen zugänglich. Für eine automatisierte Überwachung nach Branche und Kanton ermöglichen Werkzeuge wie Zenyio den Empfang nur der Einträge, die zur eigenen Zielgruppe passen.

Was ist das SHAB?

Das SHAB (Schweizerisches Handelsamtsblatt) ist das offizielle Publikationsorgan des Schweizer Handelsregisters. Es verzeichnet täglich sämtliche Neueintragungen, Mutationen und Löschungen von Unternehmen in allen 26 Kantonen.

Was ist ein NOGA-Code?

Der NOGA-Code (Nomenclature Générale des Activités Économiques) ist das Klassifikationssystem für Wirtschaftstätigkeiten, das vom Bundesamt für Statistik (BFS) verwendet wird. Damit wird jedes Unternehmen nach seiner Branche eingeteilt — vom allgemeinsten Abschnitt (z. B. «Information und Kommunikation») bis zur spezifischsten Unterklasse (z. B. «Programmierungstätigkeiten»).

Ist es in der Schweiz erlaubt, neue Unternehmen per E-Mail zu kontaktieren?

Ja, die geschäftliche Kontaktaufnahme per E-Mail ist im B2B-Bereich in der Schweiz erlaubt, sofern das nDSG (neues Datenschutzgesetz) eingehalten wird. Jede E-Mail muss eine klare Abmeldemöglichkeit enthalten, und der Absender muss eindeutig identifizierbar sein. Da die Daten des Handelsregisters öffentlich sind, ist ihre Verwendung zu geschäftlichen Zwecken zulässig.

Wie kann ich Neugründungen nach Branche filtern?

Die zuverlässigste Methode ist die Verwendung der NOGA-Klassifikation (Schweizer Codes für Wirtschaftstätigkeiten). Indem jede Neueintragung im Handelsregister einem NOGA-Code zugeordnet wird, lässt sich automatisch nach Branche filtern. So funktioniert Zenyio: Sie wählen die NOGA-Codes Ihrer Zielgruppe aus und erhalten nur die Neugründungen in diesen Branchen.